Stefan Capaul, Baujahr 1955

Via plaun sut 3 Ch-7180 Disentis / Disla
081 947 44 08 lapipa@bluemail.ch
Nach mehreren Wanderjahren, verschiedenen Ausbildungen und Tätigkeiten, wohne ich mit meiner Lebenspartnerin und unserer Tochter seit bald 15 Jahren in Disla.
Wie kam ich zum Pfeifenmachen ?
Einige Jahre auf der Suche nach einer ausgleichenden Tätigkeit bin ich durch Zufall - oder
war es Fügung ? - auf das Pfeifenmachen aufmerksam geworden.
Das Bedürfnis etwas zu schaffen, das nicht alltäglich ist, war immer irgendwie da, wurde geweckt und es fasziniert mich auch nach über 10 Jahren immer noch.
Anfangs nur für den Eigengebrauch oder als Winterprogramm gedacht, war daraus bereits nach kurzer Zeit echte Leidenschaft geworden.

Durch positive Erfahrungen, Kommentare und Ausstellungen angespornt, entstehen nun seit 10 Jahren, Pfeifen in vielen verschiedenen Formen zur Auswahl, nach persönlichem Wunsch und oder Zeichnung.
Die Spannung und Faszination, aus einem eher unscheinbaren Holzstück etwas zu machen, das das Auge erfreut und wenn man möchte auch sogar geniessen kann, ist jeweils gross, immer und umso erfreulicher, wenn Mutter Natur sich dazu gnädig zeigt und ich ein fehlerfreies und schönes Holz bearbeiten konnte.
Ein wichtiger Faktor für mich ist, Pfeifen zu machen, nicht zu fabrizieren oder herzustellen, gar zu müssen; das erhält so die Leidenschaft.
Meine Kenntnisse sind autodidaktisch angeeignet. Ausdauer, Willen, etwas Geschick; vor allem viiiel Geduld, sind von Vorteil und auch Voraussetzung für dieses Handwerk. Eine eigentliche Ausbildung hierfür gibt es nicht.
Jede LaPipa-Pfeife ist ein Unikat, ob im Angebot, Wunsch-, oder als Standardpfeife wird sie von Hand gemacht und bearbeitet.
Es entstehen jährlich nur eine beschränkte Zahl an LaPipa-Pfeifen, für den Liebhaber und Kenner so sicherlich eine Besonderheit eine solche zu besitzen.
Presseberichte und -portraits in verschiedenen Tageszeitungen und in einer Sonderbeilage des Hochparterre, sowie Beiträge im Pressespiegel von Radio DRS, Intervesta von Radio Rumantsch und Beiträge im Fernsehen haben durchwegs positiv gewirkt.

Mein Wohnort: Der idyllische Weiler Disla, ausserhalb Disentis, paradiesich gelegen.

Disla mit ca. 60 Einwohnern, zur Gemeinde Disentis gehörend, hat eine bewegte Vergangenheit; war es in früheren Jahren doch beinahe ein " Industrieort ".
Objekte, wie die Flachsdrescherei, Mühle, Sennerei, Säge, Schmiede, Färberei, Dorfladen, eine eigene Schule und Post belegen es und weisen auf rege Tätigkeit hin.
Der berühmte Landwirt, Strahler, Jäger G.A. Levy war auch als Pfeifenschnitzer sehr bekannt. Über ihn gibt es eine Dokumentation sowie einen Stummfilm aus den 1940er Jahren ( Heimatwerk ). Beides ist im Museum regiunal, Ilanz zu erwerben. Die Adresse ist bei Links zu finden.
Leider konnten keinerlei Gerätschaften oder Bestände von ihm aufgebracht werden.
Helikopter-Aufnahme 31.12.2004
Zu Beginn meiner Tätigkeit war mir nicht bekannt oder gar bewusst, in der Nachbarschaft eines so bekannten Pfeifenschnitzers zu wohnen. Sein Wohnhaus, in dem heute seine Enkel wohnen, ist in unmittelbarer Nähe zu unserem Heim.
Ein in diesem Zusammenhang schöner Zufall.
Ich sehe mich allerdings nicht als Nachfolger von G.A. Levy, die Arbeiten und Arbeitsweisen sind zu verschieden, auch nicht vergleichbar - und sollen es auch sein.
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